Wichtige Beratungsstellen und andere Einrichtungen, an die Familien weitervermittelt werden können, werden an anderer Stelle genannt (siehe. Auf der einen Seite sind viele Eltern in der Erziehung ihrer Kinder verunsichert oder machen Erziehungsfehler (z.B. Eltern zum Besuch einer Erziehungsberatungsstelle zu bewegen, wenn die Erzieherin sagen kann: "Ich kenne dort Frau X persönlich. Im Jahresverlauf gibt es allerdings Zeiten, zu denen die Elternarbeit mehr Engagement fordert, wie z.B. einen Arbeitskreis von Eltern organisieren und leiten, die sich z.B. Der gezielt ausgewählte Zeitpunkt der Veranstaltung und Formen der Elternarbeit, die sich in den Kindergartenalltag einbeziehen lassen, verhindern eine zeitliche Überbelastung. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, ... 6.2 Praxis der Elternarbeit an Ganztagsschulen .....169 6.3 Probleme der Elternarbeit … Planung schützt Eltern und Erzieherinnen vor Überforderung und Frustration. Dabei ist aber auch immer das Wohl der Kinder zu berücksichtigen - letztlich geht es bei der Erziehungspartnerschaft immer um das Kind. Auf das erste Kärtchen schreibt sie ein bis drei Ziele (je nach Größe des Teams und Ausführlichkeit der Planung), die ihr in der Zusammenarbeit mit den Eltern, bezogen auf den gesamten Kindergarten, am wichtigsten sind. Das Kind fühlt sich zwischen Eltern und Erzieherinnen hin- und hergerissen. eine Wandtafel geklebt. Falls genügend Zeit vorhanden ist, sollten Termingespräche gründlich vorbereitet und eventuell im Team vorbesprochen werden. Allerdings sollten Erzieherinnen nicht möglichst viele verschiedene Angebote machen (Gefahr sinkender Teilnehmerzahlen und einer Verschlechterung der Qualität der Angebote), sondern sich auf einige Formen beschränken, die den eigenen Bedürfnissen und denjenigen der Familien entsprechen - qualitative Verbesserungen sind wichtiger als eine quantitative Ausweitung. Sie können die Form einer lockeren Gesprächsrunde ("Elterntreff", "Elterncafé", "Elternfrühstück"), einer gemeinsamen Beschäftigung (Nähkurs, Elternsportgruppe, Kochkurs, Volkstanzgruppe), einer Eltern-Kind-Gruppe (mit jüngeren Geschwistern der Kindergartenkinder) oder eines thematisch festgelegten und dann zumeist zeitlich begrenzten Gesprächskreises ("Mutterrolle heute", "Wie erziehe ich mein Kind? Reflexion und Praxis. Dieser Fragebogen soll Ihnen diese Reflexion erleichtern. Erzieherinnen fühlen sich im Hinblick auf Elternarbeit mangelhaft ausgebildet. Nur im ständigen Dialog können die Lebenswirklichkeit von Kindern, Schlüsselsituationen und relevante gesellschaftliche Tendenzen erfasst und hinsichtlich ihrer Bedeutung und Konsequenzen für die Kindergartenarbeit reflektiert werden. 4. (z.B. sehr wichtig für Kinder aus Teilfamilien), Initiierung von gegenseitiger Unterstützung (Nachbarschafts-/Familienselbsthilfe); Unterstützung beim Aufbau sozialer Netze, Integration sozial benachteiligter Familien, von Aussiedler- und Ausländerfamilien, von Randgruppen und Problemfamilien. Große Stühle und ein Getränk werden von den Eltern sicherlich begrüßt. im "Handbuch der Gesprächsführung: Problem- und Konfliktlösung im Kindergarten" (Leupold 1995). Insbesondere gegenüber sozial schwachen, ausländischen oder "schwierigen" Eltern ist Toleranz nötig. "Alleswisser": Auch in diesem Fall ist eine gute Gesprächsvorbereitung wichtig. Wie notwendig Elternarbeit ist und wo sie an ihre Grenzen stößt, nehme ich im Reiter Notwendigkeit und Grenzen in den Fokus. Gerade in von Elterninitiativen getragenen Kindergärten, aber z.B. Wird das Sommerfest durch eine Arbeitsgemeinschaft von Eltern und Erzieherinnen vorbereitet, werden erstere von Anfang an eingebunden und Letztere entlastet. Es genügt dabei nicht, viele unterschiedliche Möglichkeiten einer Zusammenarbeit anzubieten. Noch besser sind persönliche Kontakte - so ist es immer leichter, z.B. Elternabende waren bei Eltern weniger gefragt als andere Angebote. Eventuell ist aber auch nach einem gemeinsamen Veranstaltungsteil die Bildung von Klein- bzw. Kriterien wie Arbeitsaufwand, Übereinstimmung mit den sonstigen Zielen, erwartete Wirkung und die Erkenntnisse aus der Situations- und Bedarfsanalyse sollten zugrunde gelegt werden. Wir reden von uns, nicht über andere. Kindergartenarbeit kann letztlich ohne eine intensive Zusammenarbeit mit Eltern nicht erfolgreich sein, da diese in hohem Maße die kindliche Entwicklung prägen. Drei Viertel bezeichneten das Kindergartenpersonal als sehr kompetent oder kompetent in Erziehungsfragen. Berufstätige Eltern und ihre Kinder im Konfliktdreieck. (sich nicht selbst überfordern) und "Wir müssen lernen, mit unerfüllten Wünschen und Erwartungen zu leben!" Noch besser sind persönliche Kontakte - so ist es immer leichter, z.B. Wie andere Dienstleistungsbetriebe auch muss sich der Kindergarten stärker als bisher an seinen "Kunden" orientieren. Erzieherinnen und Lehrer/innen können ihn gemeinsam gestalten. "Für die Zusammenarbeit zwischen Erzieherinnen und Eltern sowie die Vernetzung des Kindergartens mit anderen Jugendhilfeeinrichtungen interessiere ich mich von Beginn meiner beruflichen Tätigkeit an. Grenzen der Elternarbeit klären. Insbesondere im Bereich der Medienerziehung sehen Eltern sich alltäglich mit Fragen zu guten und schlechten Medieninhalten, empfehlenswerten Nutzungszeiten und Ähnlichem konfrontiert. Erziehungsfelder, Klassische pädagogische Ansätze, Allgemeines, Kinder mit besonderen Bedürfnissen, Integration, Entwicklungsverzögerungen, sonstige Störungen, Übergang von der Familie in die Tagesbetreuung, Gruppenleitung, Erzieherin-Kind-Beziehung, Partizipation, Beziehungsgestaltung, Gesprächsführung, Konflikte, Kita-Leitung, Organisatorisches, Teamarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Konzeptionsentwicklung, Qualität: Standards, Forderungen, Studien, Qualitätsfeststellung, Qualitätsmanagement, Kinderpfleger/in, Sozialassistent/in: Ausbildung, Beruf, Manfred Berger: Frauen in der Geschichte des Kindergartens, "Hilfsangebote für Kleinkinder und ihre Familien". Die Karten werden in drei Stapeln eingesammelt und von der Gesprächsleitung unter die entsprechenden Rubriken an ein Plakat bzw. anzunehmen und zu reflektieren - was natürlich nicht bedeutet, dass man auch entsprechend handeln muss. 1995). Sie prägen beide die kindliche Entwicklung in entscheidendem Maße. Das Thema des Abends lautet: "Basteln, werken, malen - Kreativitätserziehung im Kindergarten". Wie oben bereits erwähnt, soll die Zusammenarbeit mit den Eltern nicht zu einer Belastung für beide Seiten werden. Dies kann beispielsweise so geschehen: An der Tür des Gruppenraumes hängt eine von den Kindern gefertigte Collage, die einen Wald zeigt. Nachmittags versammeln sich alle Kinder, die Eltern und das Team zu einer Erntedankandacht in der Pfarrkirche. Eltern, die nur schwer zufrieden zu stellen sind und sich oft beklagen: Hier sind viel Geduld und die Bereitschaft vonnöten, zutreffende Kritikpunkte von überzogenen oder unbegründeten zu unterscheiden und anzunehmen. Nur in kleinen Schritten kann das Ziel erreicht werden. eine Informationswand für Eltern gestalten? Insbesondere für Termingespräche sollte bei der Planung der Elternarbeit genügend Zeit gelassen werden. Auf dem konzeptionellen Hintergrund der Einrichtung und konkret der Elternarbeit kann die Auswahl der Formen und Methoden erfolgen. Durch Planung können Veranstaltungen, die am eigentlichen Ziel vorbeigehen, vermieden werden. Nun sind die meisten neuen Eltern integriert, sodass auch intensivere Aktivitäten wie Gesprächskreise oder Projekte durchgeführt werden können. ausgehängte Informationsmaterial sollte immer aktuell sein. Ferner können Familienprobleme Kinder stark belasten. erhalten, ist es an der Zeit für einen (Gruppen-) Elternabend. Die Suchmaschine für die berufliche Bildung. an Ausländer- oder Aussiedlerfamilien bzw. Das hat viele Vorteile, kann aber auch Schwierigkeiten mit sich bringen. Nur durch den Austausch von Erfahrungen mit dem Kind und von anderen relevanten Informationen sowie durch die Abstimmung von Erziehungszielen und -praktiken kann es zu einer Kontinuität zwischen öffentlicher und privater Erziehung kommen. eine jüngere Kollegin dabei, die vom Team noch Unterstützung und Tipps benötigt? die erste Zeit im Kindergarten. Dieser kann dann den Eltern (und dem Träger) gegenüber vertreten werden. Frage: Wären Sie bereit, sich an Angeboten für Eltern und Familien aktiv zu beteiligen? Feindselige und negativ eingestellte Eltern: Auf sie sollten Fachkräfte besonders sachlich reagieren und ihre Aussagen mit konkreten Beispielen belegen können. Die Arbeit in Kleingruppen ermöglicht es den Eltern, selbst aktiv zu werden. Möglichst sollte im Team ein gemeinsamer Standpunkt gefunden werden, der auch die Rahmenbedingungen berücksichtigt. Sie werden die Belange der Kindertagesstätte gegenüber Träger, Kommune und Politik vertreten. Und was ist mit den Bedürfnissen der Erzieherinnen? B. für Schulen, die die Basis für die Elternarbeit des BerEb schaffen) sowie zusätzliche Hinweise, die allen Akteuren speziell bei der … Als günstigster Zeitpunkt wurde zudem der Samstagvormittag bezeichnet, an dem Erzieherinnen natürlich nur im Ausnahmefall arbeiten möchten (als zweitgünstigster Zeitraum wurde "an Werktagen nach 19.00 Uhr" angegeben). Wird also bei der Problemdefinition (Schritt 1) oder spätestens bei der Suche nach den Ursachen (Schritt 2) deutlich, dass die Erzieherinnen nicht weiterhelfen können, müssen sie entsprechende Hilfsangebote vermitteln und die Eltern zu deren Nutzung motivieren. Dennoch sind auch Grenzen zu benennen. Auch in einer Erziehungspartnerschaft zwischen Kindergarten und Familie ist es wichtig und notwendig, von Zeit zu Zeit die Zusammenarbeit zu reflektieren. Daneben sollen die folgenden Anregungen Wege aufzeigen, wie diese Familien stärker in den Kindergarten integriert werden können und wie eventuell über den Kindergarten Hilfen vermittelt und Kontakte aufgebaut werden können. An dieser Stelle sei darauf verwiesen, dass diese Form der Elternmitarbeit nicht nur den Kindergartenalltag bereichert, sondern auch die Kooperation zwischen Eltern und Kindergarten begünstigt und sich auf die Berufszufriedenheit der Erzieherinnen auswirkt. Das Verhältnis der beiden Sozialisationsfelder zueinander kann in der Realität unterschiedliche Formen annehmen. Unsere Linie: Elternarbeit. Herbeischaffen größerer Stühle, eines Tageslichtprojektors oder eine Pinnwand), Wie wollen wir für die Gruppe werben? Aufl. Hier sind Experimentierfreude und Kreativität von Eltern und Erzieherinnen gefragt. Hier sind der Kreativität und Phantasie von Erzieherinnen und Eltern keine (oder nur "zeitliche") Grenzen gesetzt. Zu beachten sind auch die möglichen Auswirkungen der Elternarbeit auf den Gruppenalltag. So muss zunächst die örtliche Situation berücksichtigt werden: Beispielsweise ist in größeren Kindergärten (ab drei Gruppen) ein Gruppenelternabend häufig einem Gesamtelternabend vorzuziehen, da eine zu große Veranstaltung wenig Möglichkeit zum Gespräch bietet. Ihnen stehen damit mehr Reaktionsmöglichkeiten offen. erfolgen (vgl. Auch verdeutlichen sie, dass Fachkräfte nicht nur bei Problemen und Konflikten Elterngespräche führen. Die in Tabelle 4 dargestellten Ergebnisse unserer Umfrage verdeutlichen, dass die befragten 269 Eltern durchaus bereit waren, sich in die Kindergarten- und in die Elternarbeit einzubringen, jedoch je nach Aktivität in höchst unterschiedlichem Maße. Freiburg: Herder 1981, Nordt, G., Piefel, G.: Zusammenarbeit mit Eltern aus sozial benachteiligten Bevölkerungsschichten in Tageseinrichtungen für Kinder. ein Referent (oftmals über ein Erwachsenenbildungswerk vermittelt und von diesem bezuschusst), der Pfarrer oder die Pastoralassistentin bzw. Unbefangen bezeichnen wir den kleinen Jonas als "Raufbold", Kopftuchträgerinnen als "unterdrückte Frauen" und die Nachbarin als "Quasselstrippe". Wie Tabelle 3 verdeutlicht, gibt es eine Vielzahl von Formen der Elternmitarbeit. Außerdem können gegenseitige Erwartungen und Wünsche erfragt werden. Auf das zweite bzw. Dies bedeutet, dass jeder Kindergarten seine eigene, der Situation der Einrichtung und des Umfeldes entsprechende Form der Zusammenarbeit mit den Eltern entwickeln muss. Außerdem muss die Situation im Team Berücksichtigung finden: Ist z.B. Trotz der erwähnten Schwierigkeiten sollte nach Möglichkeit das Gespräch mit allen Eltern gesucht werden, wobei die in Kapitel 13 beschriebenen Regeln beachtet werden sollten. Tabelle 1: Inhalte der Zusammenarbeit zwischen Kindertageseinrichtung und Eltern. Grenzen der Elternarbeit klären. Zusammen mit den Eltern reflektiert sie die jeweilige Situation bzw. ... die Erzieher/innen und Lehrer/innen jedoch sowohl vom Zeitaufwand als auch von …